Appell an die Politiker

Die jüngste Bundestagswahl hat bei vielen ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern Sorgenfalten hinterlassen. Das starke Abschneiden der AfD ist beunruhigend – und das umso mehr, da sich viele Politiker deren Wählern nun zuwenden, um sie für die „alten Parteien“ zurückzugewinnen. Das Ergebnis ist eine Politik, die weiter nach rechts rutscht.

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg hat darauf reagiert. Er hat ein Schreiben aufgesetzt, mit dem er sich an die Teilnehmer der Sondierungsgespräche und die Mitglieder der zukünftigen Regierung wendet. Darin wird eine Rückkehr zu einem Deutschland gefordert, das Integration fördert, sowie die Rückkehr zu politischen Entscheidungen, die sich nicht an den lautesten populistischen Forderungen orientieren, sondern an Fakten.

Konkret wird unter anderem gefordert: das Ende der Arbeitsverbote, Sprach- und Integrationskurse für alle, ein Förderprogramm für bezahlbaren Wohnraum, die Fluchtursachen zu bekämpfen und Recht auf Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte. Zum Verständnis: Subsidiär schutzberechtigt sind Menschen, die stichhaltige Gründe dafür vorbringen, dass ihnen in ihrem Herkunftsland ein ernsthafter Schaden droht und sie den Schutz ihres Herkunftslands nicht in Anspruch nehmen können oder wegen der Bedrohung nicht in Anspruch nehmen wollen. Zudem wollen die ehrenamtlichen Helfer politisch gehört werden. Wortwörtlich heißt es: „Wir fordern Sie auf, nicht zu vergessen, wie viele Menschen sich für Flüchtlinge engagieren. Denken Sie nicht, dass uns nicht auffällt, wenn Sie das eine reden und das andere tun.“

Hier geht es zum offenen Brief des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg.

Unsere Ansprechpartnerin geht

Beim Freundeskreis Asyl galt es vor wenigen Wochen, Abschied zu nehmen. Ende September hat Mira Burmeister-Rudolph, die Integrations- und Flüchtlingsbeauftragte der Gemeinde, ihre Tätigkeit in Schwieberdingen beendet, um eine Arbeitsstelle in Norddeutschland anzunehmen. Mira Burmeister-Rudolph war sowohl für die Geflüchteten in der Anschlussunterbringung als auch für uns vom Freundeskreis Asyl die erste Anlaufstelle und persönliche Ansprechpartnerin für viele Fragen und Themen. Musste sie sich anfangs zunächst in der neu geschaffenen Stelle zurechtfinden, einen Überblick über die örtlichen und regionalen Gegebenheiten gewinnen, wurde sie bald zu einer Person, die zur Vernetzung der Beteiligten in der Flüchtlingsarbeit beitrug. Es war ihr ein besonderes Anliegen, den Kindern der geflüchteten Familien über den Schulalltag hinaus weiterführende Angebote zu vermitteln. Eine gelungene Kooperation ergab sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Tags der offenen Tür im Lüssenweg und der Vortragsreihe zu Fluchtursachen im Frühjahr. Die ersten Exemplare des lange geplanten „Wegweiser für neu Zugewanderte“ konnte sie im Sommer noch persönlich verteilen.

Wir ehrenamtliche Helfer haben Mira Burmeister-Rudolph als sehr zielstrebige Person kennen und schätzen gelernt. Wir konnten uns sowohl mit formellen Fragen an sie wenden als auch mit persönlichen Anliegen der Flüchtlinge. Damit war sie uns nicht nur eine gute Ansprechpartnerin, sondern auch eine große Hilfe. Wir wünschen ihr alles Gute für ihre neue Aufgabe!

Wir hoffen, dass die derzeit vakante Stelle bald besetzt sein wird, sodass Geflüchtete und Mitglieder des Freundeskreises wieder einen Ansprechpartner haben. Solange die Stelle unbesetzt ist, fällt viel Mehrarbeit beim Freundeskreis an. Wir haben aber vollstes Vertrauen in die Gemeinde, dass es bald einen Nachfolger geben wird.

Filmgespräch: „Stein der Geduld“

Foto: Luisa Drehsen / pixelio.de
Am Montag (23. Oktober) ist Atiq Rahimi zu Gast in der Volkshochschule Ludwigsburg. Der seit mehr als 30 Jahren in Paris lebende und aus Afghanistan stammende Autor und Filmemacher wurde 2008 für seinen Roman „Stein der Geduld“ mit dem Prix Goncourt, dem wichtigsten französischen Literaturpreis ausgezeichnet. Auf der Frankfurter Buchmesse stellte Rahimi sein neuestes Buch auf Deutsch vor – „Heimatballade“, das erste Buch, das sich nicht unmittelbar mit Afghanistan auseinandersetzt. Auf Einladung von VHS, ökumenischer Fachstelle Asyl im Landkreis, der Stadt Ludwigsburg sowie des afghanischen Friedensvereins Baden-Württemberg findet ein Filmgespräch mit Atiq Rahimi zu „Stein der Geduld“ statt.
Der Film aus der VHS-Reihe „Werte“ erzählt von einer jungen afghanischen Frau, deren Ehemann, ein Kriegsheld, im Koma liegt. Sie weiß offensichtlich nicht, wie sie und ihre beiden Kinder ohne ihn überleben sollen. In ihrer Verzweiflung redet die junge Frau auf ihren alten Mann ein. Anfangs ganz vorsichtig, dann immer mutiger und schließlich auf Augenhöhe mit ihrem stummen Helden. Sukzessive entfaltet sie ihr Weltbild und ihr Gefühlsleben. Sie redet über ihre Lösungen für die kleinen und großen Probleme des Alltags: über die Geldnot und über käufliche Liebe, über die Unfruchtbarkeit ihres Mannes und über die tatsächliche Vaterschaft ihrer beiden Kinder. Die junge Frau redet sich alles von der Seele und emanzipiert sich dabei von sämtlichen Konventionen und schließlich auch von ihrem eigenen schlechten Gewissen.
Beginn ist um 19.00 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr; im Großen Saal im Kulturzentrum.
(Symbolbild: Luisa Drehsen / pixelio.de)
 

Freizeitspaß im Norschwarzwald

Viele Kinder der Schwieberdinger Flüchtlingsfamilien haben während der Sommerferien am hiesigen Sommerferienprogramm teilgenommen. Anders machte es der 16-jährige Mohamad Nour Rasho. Er verbrachte eine Woche im Nordschwarzwald.

Und so kam es dazu: Als Mira Burmeister-Rudolph, die bislang für die Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung zuständige Ansprechpartnerin im Ordnungsamt der Gemeinde Schwieberdingen, den Syrer besuchte, klagte dieser über die Langeweile in den Schulferien.

Sie hatte eine Idee und meldete ihn zum Programm „Freestyle“ in Kapf bei Egenhausen im Nordschwarzwald vom 15. bis 22. August an. Träger des Freizeitheims Kapf ist das Evangelische Jugendwerk in Württemberg, das mit dem Auto in einer Stunde zu erreichen ist. Allerdings nicht für die Teilnehmer der aktionsreichen Woche. Diese mussten mit öffentlichen Verkehrsmitteln selbstständig anreisen. Burmeister-Rudolph besorgte die Fahrkarten und kümmerte sich um die Rückerstattung der Teilnahmegebühr von 60 Euro durch das Jobcenter. Aber ein Problem war noch zu überwinden: Mohamad Nour hatte noch keine Versicherungskarte von der AOK per Post erhalten. Daher musste er am Abreisetag nochmals zur AOK, um eine Mitgliedsbescheinigung abzuholen, mit der er dann im Landratsamt einen Behandlungsschein erhielt.

Nun war alles startklar, der Rucksack gepackt. Die fast dreistündige Fahrt konnte losgehen. Das Gepäck wurde in Egenhausen abgenommen und weiter ging es zu Fuß (1,7 Kilometer) zum Freizeitheim.

Dort waren nach Schätzung von Mohamad Nour circa 50 Jugendliche, überwiegend Deutsche, nur vier Syrer, mit denen sie eine Woche gemeinsam verbrachten. Es begann mit einem Workshop, in dem die Aktivitäten der Woche besprochen wurden.

Ein gemeinsamer Spaziergang ohne Schuhe über zwei Stunden führte über matschige und steinige Wege und diente der Abhärtung. Leider gibt es nur Videoaufnahmen davon, keine Fotos. Das war ein toller Spaß. Ebenso die Wasserrutsche. Dann wurde Basketball, Fußball und Handball gespielt. An der Kletterwand konnten sich die Mutigen erproben.
Ein gemeinsamer Spaziergang ohne Schuhe über zwei Stunden führte über matschige und steinige Wege und diente der Abhärtung. Leider gibt es nur Videoaufnahmen davon, keine Fotos. Das war ein toller Spaß. Ebenso die Wasserrutsche. Dann wurde Basketball, Fußball und Handball gespielt. An der Kletterwand konnten sich die Mutigen erproben.
Das Hüpfen auf dem Trampolin macht Mohamad Nour besonders viel Spaß. Neu für ihn war auch das Bogenschießen. Und natürlich wurde auch viel UNO gespielt.
Das Hüpfen auf dem Trampolin macht Mohamad Nour besonders viel Spaß. Neu für ihn war auch das Bogenschießen. Und natürlich wurde auch viel UNO gespielt.

Es war eine ausgefüllte Woche mit vielen Gemeinsamkeiten in der Gruppe. Frau Burmeister-Rudolph sei nochmals für Ihre Unterstützung zur Vermittlung dieser schönen Ferienwoche gedankt. Schön, dass solche Erlebnisse für Familien mit kleinem Geldbeutel über das Teilhabepaket finanziert werden. (ps)

Wieder ein Dankeschön-Essen

Malve Molokhia mit Reis, Hähnchen und Paprika. Foto: Schlichting

Gastfreundschaft wird bei vielen der zu uns geflohenen Menschen großgeschrieben. Und so werden die Paten des Freundeskreises Asyl immer wieder zum Essen eingeladen. So auch unser Helfer Peter Schlichting. Da er seinem „Schützling“ Abdulhanan unter anderem dabei geholfen hat, ein VVS-Abo abzuschließen, bekam er vor Kurzem zum Dank ein arabisches Mittagessen. Es gab Malve Molokhia, ein getrocknetes Kraut, das Abdulhanan gekocht und mit Reis und Hähnchen serviert hat. „Dazu wurden rohe, lange, grüne Paprika gereicht. Es schmeckte wunderbar“, schwärmt Schlichting.

Auch Süßes wird gerne gereicht. Eine unserer Patinen hat neulich einen leckeren Kuchen als Dank für ihre Unterstützung bekommen. Eindrücke davon gibt es in dieser kleinen Bildergalerie:

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Teilnahme am Ferienprogramm

Sommerferienprogramm Schwieberdingen. Foto: Jugendfeuerwehr Schwieberdingen

Ausflüge machen, auf Entdeckungen gehen, gemeinsam basteln: Das Schwieberdinger Sommerferienprogramm hat wieder einmal viele Kinder begeistert und viel Abwechslung in den langen Sommerferien geboten. Auch etliche Jungs und Mädels aus den Schwieberdinger Flüchtlingsfamilien haben an den verschiedenen Aktionen der Vereine und Einrichtungen der Gemeinde teilgenommen. Dafür ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren, die viel Herzblut und Freizeit in das Programm gesteckt haben. Die Mühe hat sich wieder einmal gelohnt. Die Kinder kamen mit strahlenden Augen von den Treffen zurück – ob vom Angeln, einem Ausflug nach Stuttgart, dem Fahrrad-Parcours oder vom Zoobesuch.

Ein weiterer Höhepunkt war für acht Kinder aus verschiedenen Flüchtlingsfamilien die Teilnahme am Bosch-Feriensommer. Zwei Kinder konnten jeweils für eine ganze Woche bei täglich tollen Aktionen und Unternehmungen mitmachen, die für ihre Altersgruppe angeboten wurden. Ein besonderes Dankeschön geht an die Firma Bosch, die den Kindern diese wunderschöne Ferienwoche ermöglichte. Da die Familien nicht die Möglichkeit haben, in Urlaub zu fahren, haben solche Erlebnisse für die Jungs und Mädchen eine ganz besondere Bedeutung.

Unser Foto zeigt das Sommerferienprogramm bei der Jugendfeuerwehr Schwieberdingen. Vielen Dank für die Zusendung des Bildes!

(Foto: Jugendfeuerwehr)

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Noch mehr Eindrücke von der Sommeraktionen gibt es in unserer Bildergalerie:

Leckeres Essen als Dank

Essen aus anderen Kulturen. Foto: Schlichting
Die Arbeit mit Flüchtlingen ist ein Geben und Nehmen. Erst neulich ist unser Pate Peter Schlichtling zu einem großzügigen Mittagessen eingeladen worden. Unter anderem gab es „Jabrak“ – Reis in Weinblättern mit Rindfleisch. Die Mutter seines Schützlings Mahmoud Al-Absiaboutaj hatte gekocht. „Sie ist eine großartige Köchin“, schwärmt Peter Schlichting. Wenige Tage später fuhr er den Jungen und seine Eltern zum Hausarzt. So haben beide etwas von der Patenschaft. (pes/cr)
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Spiele-Treff jetzt jeden Montagabend!

Freizeit-Forum und Freundeskreis Asyl laden jeden Montag von 18 bis 20 Uhr zum Spiele-Treff. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Schauen, mitmachen, sich überraschen lassen: Der Freundeskreis Asyl und das Freizeit-Forum haben Anfang Juli einen Spiele-Treff für alle Mitbürger veranstaltet. Ab sofort laden wir jeden Montag zum Spiele-Treff ein, damit Kinder und Erwachsene auch in der schulfreien Zeit zusammen kommen. Die gesamte Bevölkerung ist willkommen, wenn sich immer von 18 bis 20 Uhr die Türen im Freizeitforum zum gemeinsamen Spiele-Treff öffnen. Die Räumlichkeiten befinden sich in der Bahnhofstraße 23, direkt neben der dortigen Eisdiele. Kinder ab neun Jahren sind ebenfalls willkommen. Spiele sind vorhanden. Wer möchte, kann gerne auch eigene mitbringen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Schauen Sie am Montag doch einfach vorbei.

. (cr/Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Spieletreff

„Amal“ bewegt die Filmgäste

Knapp 70 Besucher kommen in die Bruckmühle, um den Film "Amal" zu sehen. Foto: cr

Es war ein Abend, der berührte, der zum Nachdenken anregte und Einblicke in das Leben einer Flüchtlingsfamilie gab, wie sie wohl wenige Deutsche zu sehen bekommen: Vor wenigen Tagen wurde in der Bruckmühle in Schwieberdingen der Film „Amal“ gezeigt, eine Dokumentation über eine syrische Flüchtlingsfamilie. Die katholische Kirchengemeinde St. Petrus und Paulus hat zusammen mit dem Freundeskreis Asyl, der Gemeinde Schwieberdingen und der katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Ludwigsburg zu der Veranstaltung geladen. Die Resonanz war größer als erwartet: Fast 70 Personen kamen, darunter etliche Geflüchtete.

Die junge Filmemacherin Caroline Reucker hat für „Amal“ eine Flüchtlingsfamilie sechs Monate lang begleitet. Sie war dabei, als zwei der Kinder das Fahrradfahren neu lernten, sie war dabei, als die Kinder an einen See gingen und dort Enten fütterten und sie war dabei, als die jungen Asylsuchenden einen Rummel besuchten und sich beim Boxautofahren amüsierten. Vor allem war sie aber auch dann dabei, wenn die Geflohenen unter sich waren. Sie hielt Szenen mit der Kamera fest, die selbst Flüchtlingshelfer kaum bis gar nicht miterleben. Vertraute Gespräche zwischen Mutter und Tochter, in der beide ihre Sehnsüchte aussprechen: Die Mutter erzählt, wie sie die simplen Dinge des Alltags vermisst. Sie erwähnt den Innenhof ihres Hauses, den sie in Syrien so gerne mit dem Schlauch abgespritzt hat und lässt durchblicken, wie sehr sie sich nach ihrer Heimat sehnt und darauf hofft, eines Tages zurückkehren zu können. „Ja, niemand würde gerne sein Land verlassen.“ Es ist dieser Satz der Mutter, der so vieles ausdrückt.

Ganz anders ihre Töchter: Sie sind es, die das neue Leben in Deutschland annehmen und auch einfordern. Sie sehen in Deutschland ihre Zukunft, wollen hier ankommen. Und sie sagen das auch in aller Deutlichkeit. Regisseurin Caroline Reucker, die die Aufnahmen untertiteln ließ, hat die Familie einfach sprechen lassen. Sie hat die Kamera drauf gehalten und still beobachtet. Oder wie sie es selbst nennt: Sie hat blindgefilmt.

Die Ehrlichkeit des Films war es dann auch, die die Besucher bewegte. „Man hat viele alltägliche Einblicke erhalten. Man sieht, wie schwierig es ist, in ein neues Land einzusteigen“, sagte eine Frau in der anschließenden Gesprächsrunde. Hannemarie Schuler von der katholischen Kirchengemeinde brachte es schließlich auf den Punkt: „Es war ein Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.“ Nicht nur wegen des Films, sondern auch, weil einige Flüchtlinge unter den Besuchern von ihren Sorgen und Ängsten erzählten. „Ich habe meine Familie seit fünf Jahren nicht gesehen. Meine Frau, meine Kinder – es ist mir schwer gefallen, diesen Film zu sehen“, sagte ein Asylsuchender auf Deutsch.

Die Veranstaltung wurde von Jörg Maihoff, Bildungsreferent der katholischen Erwachsenenbildung, moderiert. Sami Alrjoula übersetzte zwischen den deutsch- und arabischsprechenden Besuchern. Beiden – und natürlich auch der Regisseurin und den fleißigen Jugendlichen von der Cocktailbar – ein herzliches Dankeschön für einen bewegenden und tiefgründigen Abend, der vor allem aber eins machte: Hoffnung. Nichts anderes bedeutet Amal. (cr)

Weitere Infos zum Film gibt es auf der Homepage der Regisseurin.

Öffentliche Filmvorführung am Montag

Szene aus dem Film "Amal". Foto: Christian Scheunert

Gleich vier Einrichtungen laden am Montag (10. Juli) zu einem Abend der Begegnung. In der Bruckmühle wird um 19 Uhr der Film „Amal – Hoffnung für eine syrische Flüchtlingsfamilie“ gezeigt. Veranstalter sind die Gemeinde Schwieberdingen, die katholische Kirchengemeinde St. Petrus und Paulus, die katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Ludwigsburg und der Freundeskreis Asyl Schwieberdingen. Der rund 55-minütige Dokumentarfilm begleitet eine syrische Flüchtlingsfamilie bei ihren ersten Schritten in Deutschland. Im Anschluss spricht die Regisseurin mit den Gästen. Es werden Snacks und alkoholfreie Cocktails geboten. Die Veranstaltung ist offen für alle Schwieberdinger. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Flüchtlinge haben freien Eintritt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. (cr)

Fotos: Christian Scheunert

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